Freitag, 23. Juli 2010

Bundeswehrüberlebensgläser

Gestern habe ich einen Großteil des Wohnzimmer-Schrankinhalts in Kartons gepackt, damit Samstagmorgen planmäßig der Schrank umgezogen werden kann. Jede Menge Gläser waren auch dabei. Als ich feststellte, dass ich etliche davon das letzte Mal in der Hand hatte, als wir in die jetzige Wohnung eingezogen sind - also vor zehn (!) Jahren - habe ich spontan beschlossen, hier auszumisten, eine Klappbox geholt und Altglas definiert. Just, als ich damit fertig war, kam Herr Dinktoc nach Hause.
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Herr D.: Was machst du denn da?

Frau D.: Ich sortiere Gläser aus - hat seit 10 Jahren kein Mensch benutzt, die schmeiße ich jetzt weg.

Herr D. *entsetzt*: Aber die sind doch noch gut! Und die zwei braunen da, das sind meine Bundeswehrüberlebensgläser!!

Frau D.: Deine WAS bitte?!

Herr D.: Meine Bundeswehrüberlebensgläser. Ohne die ging damals gar nix!

Frau D.: ?? Es ist fünfundzwanzig Jahre her, dass du beim Bund warst?!!

Herr D.: Und?! Die riechen BESTIMMT immer noch nach Bacardi-Cola!

Frau D.:


Donnerstag, 22. Juli 2010

"Bitte Briefkasten anbringen!"

Das stand handschriftlich auf einem der beiden Umschläge, die der Briefträger gestern am Haus hinterlassen hat, beschwert mit einem Stein von der Baustelle. Hat ja eigentlich recht, der gute Mann - wir haben nur noch keinen Briefkasten angeschraubt, weil erstens der Kasten sofort mit Werbung vollgestopft wird und wir zweitens noch gar nicht dort wohnen.
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Dies hat aber unseren Küchenlieferanten nicht davon abgehalten, die Rechnung an die Lieferadresse zu schicken (man sollte mal beim Berufsschulverband nachfragen, warum die heutzutage ihren kaufmännischen Lehrlingen nicht mehr den Unterschied zwischen Rechnungs- und Lieferadresse beizubringen in der Lage sind!); ebensowenig wie die Versicherung, die die Bestätigung über den Abschluss der neuen Hausratversicherung auch an die neue Adresse gesendet hat, obwohl der Versicherungsfritze am allerbesten wissen müsste, dass wir dort noch nicht wohnen, weil die Versicherung erst ab dem 1. August gilt (und unsere jetzige Adresse ist ihm wohlbekannt, denn wir sind seit über zehn Jahren bei ihm Kunde).

Spieglein, Spieglein an der Wand

Hier ist der schönste Spiegel im Land!
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Dies Teil hat uns im schwedischen Möbelhaus spontan so gut gefallen, dass wir es mitnehmen mussten, obwohl uns dort schon klar war, dass wir ein paar von den "Sonnenstrahlen" werden abmontieren müssen, um den Spiegel mittig über das Waschbecken hängen zu können. Wird trotzdem gut aussehen, und für die überzähligen Sonnenstrahlen habe ich auch schon eine Idee.

152 Euro und 65 Cent ...

... hat der Baumarkt uns gutgeschrieben. Gestern haben wir es endlich geschafft, überzähliges Material einzusammeln, die jeweiligen Kassenzettel aus dem Papierwust auszugraben und das Zeug zurückzubringen - ein Paket weiße Wandfliesen, acht Tapetenrollen, eine Matte rote Mosaikfliesen und vier Matten vom blauen Mosaik.

Anschließend haben wir für hundertvierundvierzig Euro eingekauft, Sockelleisten und Nägel. Das klassische Milchmädchen notiert unter dem gestrigen Tag also sogar einen Gewinn.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Schwitzkasten

Aus gegebenem Anlass ist mal wieder eine geographische Liste fällig - die höchsten jemals gemessenen Temperaturen (in Grad Celsius):
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1. El Azizija (Libyen): 58,0
2. Araouane (Mali): 54,4
3. Cloncurry (Australien): 52,8
4. Abadan (Iran): 52,7
5. Wadi Halfa (Sudan): 52,6
6. Zaouiet el-Kahla (Algerien): 51,3
7. Assuan (Ägypten): 51,2
8. Mosul (Irak): 51,1
9. Kufra (Libyen): 50,8
10. Multan (Pakistan): 50,5
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Gefühlter Platz 0: Frau Dinktocs Büro, hier und heute. 32 Grad, die Luft steht, die Frisur hält. Ich will viel lieber eine Gewitterhexe sein.
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Und der Holländer? 38,6 Grad hat er mal hingekriegt, mehr nicht. Und das ist lange her.

Lob für den Alten Schweden

Gestern sind wir ja wieder zu I*EA gefahren - zwecks Umtausch des kaputten Regalbretts und Kauf des noch fehlenden Pfostens. Der Umtausch ging ruckzuck, am Serviceschalter war wenig los, das kaputte Brett wurde anstandslos zurückgenommen und eine Gutschrift ausgestellt (da habe ich auch schon andere Geschichten gehört und erlebt ...).
Anschließend haben wir uns an den Kassen vorbei direkt in die Halle geschlichen, um nicht erst noch durch die Möbelausstellung zu müssen. Neues Regalbrett und Pfosten in den Wagen packen und außerdem sechs weitere Caipirinhagläser - die Nachbarin wollte gerne welche mitgebracht kriegen. Außerdem haben wir noch ein Paket bunte Strohhalme gekauft, denn am Sonntagabend mussten wir unseren Caipi ohne Strohhalm trinken, wie stillos!! Aber jetzt, mit farblich zur Limette passendem Strohhalm, können wir uns total kultiviert die Dröhnung geben.

Dienstag, 20. Juli 2010

Siebenundachtzig-Teile-Puzzle oder Das Kellerregal

Samstag bei I*EA ein Regal für den Keller gekauft und als Sonntagsnachmittags-Vergnügen den Aufbau geplant. Es lässt sich ganz gut an, die Einzelteile sind leicht eindeutig zuzuordnen.
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Kleiner Rückschlag: es fehlt ein Eckpfosten. Im Katalog nicht erkennbar, jetzt eindeutig - es steht uns also ein weiterer Besuch beim Möbelschweden bevor; bestätigt durch den Fakt, dass ein Eckregalbrett gerissen ist und umgetauscht werden muss.
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Das hier ist nicht der Dachstuhl für ein Luxus-Katzen-Eigenheim, sondern das Eckregal in halbwegs zusammengeschraubtem Zustand.
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Beinahe so soll es dann mal aussehen - das fehlende Regalbrett fällt ja fast gar nicht auf; und links und rechts sollen noch Regalteile angebaut werden. Das konnten wir am Sonntag nicht, weil dann das ganze Ding zu unhandlich geworden wäre. Heute nachmittag wird pünktlich das Büro verlassen und gen Schweden geritten zwecks Nachkauf. Bis zum Wochenende sollte das Regal dann fertig sein, damit wir anfangen können, den Keller - zumindest teilweise - umzuziehen.



Protokoll eines langen Wochenendes

Donnerstag, 15.7.
Herr Dinktoc hat heute Urlaub und trifft sich mit dem Innenausbauer. Es geht im wesentlichen um den Einbau der Innentüren. Nachmittags wird die Küche geliefert. Den Rest des Tages verbringt der geplagte Gatte überwiegend mit Papierkrieg, der schon wieder bedrohliche Ausmaße annimmt.
Frau Dinktoc sitzt im Büro und kann erst nach Feierabend die Türen besichtigen. Leider hat eine einen Transportschaden. Hier müssen wir auf die Kulanz vom Baumarkt hoffen. Vorläufig dient sie als Schlafzimmertür, da springt es nicht so ins Auge.
Abends Stammtisch im Biergarten.
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Freitag, 16.7.
Herr und Frau Dinktoc haben Urlaub. Trotzdem klingelt der Wecker um 6, damit wir pünktlich um 7 auf der Baustelle sind. Gleich darauf kommen die Küchenbauer und legen los. Herr Dinktoc nimmt die von der Gemeinde frisch gelieferten Mülltonnen in Betrieb und räumt im Hof auf. Frau Dinktoc putzt die Wohnzimmerfenster gründlich und auch den Wohnzimmerboden, in dessen Staub sich diverse Schuhabdrücke diverser Handwerker in diversen Schuhgrößen reichlich finden.
Anschließend zum Einkaufen, auf dem Rückweg nochmal kurz zur Baustelle - Neugier, wie weit die Küchenfritzen wohl sind! Inzwischen sind die besten Schwiegereltern da und wirken zusammen mit Herrn Dinktoc schon heftig am Teppichboden.
Dann zuhause Einkäufe wegräumen, Wohnung durchharken (aufräumen, Staub wischen, Staub saugen) Das Bad kann nicht geputzt werden, denn ich habe das Putzzeug auf der Baustelle vergessen. Ein Grund, nochmal auf die Baustelle zu fahren und beim Putzeimerabholen einen Blick in die Küche zu werfen.
Wieder nach Hause, Bad putzen. Mittendrin ruft Kumpel C. an, der Herr Netzwerktechniker, der sich um die perfekte LAN-Verkabelung des Hauses kümmert und kündigt an, gegen 13 Uhr auf der Baustelle zu sein, um besagte Arbeit zu erledigen. Also wieder auf die Baustelle - die Küche ist schon gut erkennbar, und die Teppichböden sehen gut aus. Kumpel C. erscheint pünktlich und fängt an zu wirken.
Wieder nach Hause - es geht ans Ausmisten, denn für den nächsten Tag hat sich der Schreiner angesagt, um eine Seitenwand des Wohnzimmerschranks mitzunehmen, damit er das Gegenstück dazu perfekt anfertigen kann. Der fragliche Schrankteil wird ausgeräumt (Blumenvasen unten im geschlossenen Schrank, Bildbände oben im Regal). Damit sind die ersten vier Umzugskartons gefüllt.
Nächster Ausmistepunkt: zwei Wäschekörbe voll mit Büchern für die Gemeindebücherei. Mit der dortigen Büchereileiterin habe ich mich für Samstagmorgen verabredet. Der chaotische Bücherhaufen im Arbeitszimmer sieht nach meiner Räumerei ein klitzekleines bisschen besser aus. Aber dort sind wir noch lange nicht am Ende ... !
Weil ich grad gut im Schwung bin, mache ich im Wohnzimmer weiter. Kürzlich hat der Videorecorder nach fast 19 Jahren endgültig den Geist aufgegeben - ein hervorragender Grund, alle alten Videokassetten, und das sind über 100 Stück, wegzuschmeißen. Einiges wird dann doch noch zur Seite gelegt (der Film von der Dinktoc'schen Hochzeit zum Beispiel *damals, seufz*), passenderweise hat mein Schwippschwager eine Firma zur Digitalisierung von Videos, Dias, etc. etc. Demnächst muss er mit Arbeit rechnen ...
Herr Dinktoc erscheint zu Hause, den Laptop zu holen, um einen Netzwerktechnik-Probelauf durchführen zu können. Ich nutze die Gelegenheit und fahre mit zurück auf die Baustelle. Die Schwiegereltern sind schon weg, der Teppichboden liegt, die Küchenbauer sind so gut wie fertig, und Kumpel C. kniet im Wohnzimmer vor den LAN- und Telefondosen und schraubt an den Anschlüssen herum. Von der Tür bis zu seiner Position ziehen sich deutlich sichtbar staubige Schuhabdrücke in nur einer Schuhgröße. Für mein Jammern über "umsonst geputzt!" zeigt er mehr so gar kein Verständnis. Man dürfe doch nicht putzen, bevor nicht alle Handwerker durch wären. Ja, schon richtig, ist meine Antwort, aber ihn hätte ich nicht als Handwerker eingestuft. Und was mache ich hier grade!?! ruft er, schraubenzieherschwingend mit der rechten und Kabel festhaltend mit der linken Hand.
Männer verstehen eben den feinen seelisch-geistigen Unterschied zwischen "Handwerker" und "handwerkendem Kumpel" nicht. Man kann es ihnen auch nicht erklären, denn es hat mit der gleichzeitigen Benutzung beider Hirnhälften zu tun, und bei Männern ... ach - lassen wir das.
Gegen 16.30 Uhr ist alles erledigt, wir auch. Ab nach Hause in der Absicht, die 17-Uhr-Nachrichten zu gucken. Um 17.02 Uhr bin ich schon tief und fest eingeschlafen und werde erst wach, als der Kater um kurz vor sechs lautstark sein Abendessen reklamiert (Herr Dinktoc hört nicht mal dieses Maunzgebrülle).
Gegen 7 Uhr bin ich auf dem Weg zum Volleyball, heute am Badesee auf dem Beach-Feld, eine wahre Wohltat verglichen mit der stickigen Halle, in der wir sonst spielen. Heute können wir vorher, nachher, zwischendrin eine Runde schwimmen gehen, was wir weidlich ausnutzen.
Herr Dinktoc, aus dem Koma erwacht, erledigt derweil zu Hause noch seinen Teil der Hausarbeit.
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Samstag, 17.7.
Ausgiebiges Samstagsfrühstück. Danach geht es gleich mit Räumen weiter - Herr Dinktoc packt unsere DVDs in Umzugskisten; wieder ist ein Regal leergeräumt. Dann hilft er mir, die beiden Wäschekörbe mit Büchern ins Auto zu tragen - um 10 Uhr bin ich an der Bücherei und werde auch fast alle Bücher los, nur ein paar wollen sie auch dort nicht. Anschließend noch mal kurz ins Haus, im Keller noch etwas nachmessen, denn zu Hause wartet der blau-gelb-schwedische Katalog und eine angefangene Einkaufsliste für ein Kellerregal, die ich dann auch fertigstellen kann.
Um die Mittagszeit kommt der Schreiner die Seitenwand holen. Bei der Gelegenheit verabreden wir uns für nächsten Samstag - er wird den ganzen Schrank abbauen und im Haus, mitsamt der zusätzlichen Seitenwand, wieder aufbauen. Dass ein Fachmann das macht, war uns wichtig, denn der Schrank war mal teuer und ist uns auch nach 16 Jahren noch lieb und wert. Wir müssen dann zwar die zwei Wochen bis zum Umzug den Fernseher auf einen Klapptisch stellen, aber dafür haben wir schon ein großes, sperriges Möbel aus dem Weg.
Kurz nach Mittag fahren wir zum blau-gelben Möbelhaus. Einmal quer durch die Möbelausstellung, das gewünschte Kellerregal erstmals live besichtigen und für gut befinden, dann in die Markthalle. Wir finden eine bezahlbare Lampe für den Esstisch und einen Spiegel fürs Gäste-WC. Herr Dinktoc bekommt endlich den schon lange gewünschten Rasierspiegel. Die sechs Caipirinha-Gläser und die Salatschüssel zu 1,99 Euro müssen irgendwie versehentlich in den Wagen geraten sein. Schließlich kommen wir in der SB-Halle an und suchen uns die Regaleinzelteile aus acht verschiedenen Fächern in zwei verschiedenen Regalen zusammen. Mit zwei Einkaufswagen schlagen wir an der Kasse auf, kriegen anschließend tatsächlich alles im Auto untergebracht, fahren zur Baustelle, packen das Zeug in den Keller und sind gegen halb sechs wieder zu Hause.
Abends sind wir zum Monopoly-Spielen bei Nachbarn. Nach zwei Tagen auf Hochtouren bin ich nicht mehr so richtig fit und die erste, die Konkurs anmelden muss. Aber Herr Dinktoc, der alte Immobilienhai und Halsabschneider (seine eigenen Worte!) siegt alle in Grund und Boden.
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Sonntag, 18.7.
Morgens ist endlich mal Wochenende. Zeitung lesen, Kaffee trinken, rumlümmeln. Um 13 Uhr sind wir am Haus verabredet - der Innenausbauer will die Wohnzimmertür fertig machen - am Donnerstag hat es nicht ganz gereicht, und nur am Sonntag konnte er noch eine Stunde erübrigen.
Ich putze mal wieder Fenster - WC, Abstellraum, Küche. Herr Dinktoc fängt mit dem Aufbau des Kellerregals an und schreit ziemlich bald um Hilfe, weil er einen Regalbrettfesthalter braucht. Also kämpfen wir zu zweit mit dem sperrigen Ding - Blogpost folgt!
Um halb fünf sind wir wieder zu Hause und verbringen den Rest vom Sonntag im Garten, mit Nachbar, Nachbars Kind, Nachbars Liegestuhl und eigener Katze. Nach dem Abendessen gibt es einen Caipirinha aus den frisch erworbenen Gläsern. Uff!

Teppich & Türen

Seit letzten Donnerstag hat sich einiges getan auf der Baustelle - ich komme mit dem Bloggen kaum hinterher! Am Freitag kamen die besten Schwiegereltern von allen und haben zusammen mit Herrn Dinktoc die Teppichböden auf die Räume im ersten Stock verteilt, zugeschnitten und ausgelegt.

Endgültig befestigt (mittels Klebeband) werden sie erst Ende dieser Woche, wenn sie sich etwas "ausgelegen" haben.
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Am Donnerstag schon wurden die Türen eingebaut, hier die ins Schlafzimmer:


Das Bad hat eine Glastür, damit Tageslicht in den Ankleideraum fallen kann. Aber es ist satiniertes Glas, damit nicht jeder von ferne sehen kann, in welchem Stadium die Schaumparty gerade angekommen ist!

Und dann war da noch die Wohnzimmertür. Leider stellte sich heraus, dass die Türzarge etwas zu tief für die Wand war - zwischen Türrahmenrand und Wand auf der Flurseite klaffte eine fast anderthalb Zentimeter breite Lücke. Zuviel selbst für eine großzügigste Silikoneinspritzung. Aber unser Innenausbauer ist ein erfinderischer Mann - ihm fiel ein, dass noch ein paar Meter Sockelleisten vom Wohnzimmerfußboden übrig waren, die farblich und materialmäßig genau zur Tür passten.

Er hat die Sockelleisten der Länge nach durchgeschnitten, um auf die 1,5 cm Breite zu kommen und das Ganze dann an die Tür geklebt. Die erforderliche Klemmwirkung hat er mit passend zugeschnittenen Styroporstücken (aus dem Verpackungsabfall der Küchenmöbel) erreicht. Einfacher Trick mit sehr guter Wirkung!

Montag, 19. Juli 2010

Wie der Herr ...

... so's Gescherr! Am späten Sonntagnachmittag, nach einem arbeitsreichen Wochenende, hatte Herr Dinktoc sich gerade illegalerweise (nach dem Kindheitsmotto: aufgestanden, Platz vergangen) in Nachbars Liegestuhl ausgebreitet, da kam der Kater des Weges.
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Ungenutzt herumliegende Dosenöffner müssen sofort als Schmuseunterlage Dienst tun.
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Es dauerte auch gar nicht lange, etwa 24 Sekunden nämlich, da wurden sowohl beim Kater als auch beim Menschen die Augenlider schwer ...