Dienstag, 5. Oktober 2010

Sie haben Post!

Kollege Chaos erfreut uns mit einer neuen Geschichte: Sein Rechner ging kaputt. Behauptete er. Da der Rechner das öfter tut (unvergessen der Tag, als sich ein Defekt darin äußerte, dass der Computer nur noch Großbuchstaben schrieb, und der herbeigeeilte DV-Fachmann das Problem mit dem Betätigen der "Shift"-Taste unverzüglich behob ...), hielt sich die Eile des DV-Beauftragten heute in Grenzen.
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Ganz so einfach war es diesmal dann doch nicht: eine externe Festplatte musste her, und nachdem etwa 15.000 E-mails - FÜNF.ZEHN.TAUSEND - auf diese umgelagert worden waren, war der Rechner plötzlich wieder dienstwillig.

Freitag, 1. Oktober 2010

Aus meiner Blogstatistik

Suchbegriff: "During my 6 years stay iraq here, I was able to make the sun" - was? Aufgehen? Untergehen? Stillstehen lassen?
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Lassen Sie die Sonne in Ruhe und lernen Sie erst mal Englisch. *kopfschüttel*

Frau Dinktoc wird alt

Ich fürchte, mit meinen zarten 43 bin ich jetzt an dem Punkt angekommen, wo allmählich die senile Verblödung einsetzt. Anders kann ich mir nicht erklären, was ich gestern fertigbrachte ... !
Ich war mit dem wöchentlichen Einkaufszettel zugange und ging mit dem Zettel in der Hand in den Keller zum Tiefkühlschrank, um zu schauen, ob noch Hackfleisch da wäre. Anschließend lief ich die Kellertreppe wieder rauf, griff nach dem Kugelschreiber und wollte "Hackfleisch" notieren - - - kein Einkaufszettel. Blick auf den Fußboden - nix runtergefallen. Zurück in den Keller - da lag auch nichts auf dem Boden. Wieder hoch, überall rumgesucht und schon beinahe angefangen, an Außerirdische zu glauben, die den Zettel durch ein schwarzes Loch in ihr Raumschiff gesaugt haben. Bevor die Panik völlig siegte, bin ich nochmals in den Keller gegangen und habe den Tiefkühler wieder aufgemacht. Und siehe da, zwischen Vanilleeis und Suppengrün lag ein gut gekühlter Einkaufszettel.

Komplexes Problem

Gestern hatten wir wieder einen Besichtigungstermin zur Vermietung unserer Wohnung. Eine Familie mit 3 Kindern, aus Pakistan stammend, mittlerweile mit deutschem Pass. Die Frau trägt Kopftuch. Der Mann erzählt, er habe jahrelang in einer ostdeutschen Kleinstadt gelebt, da sei er einer von nur vier Ausländern gewesen und habe sich also integrieren müssen. Mit größter Selbstverständlichkeit sagt er, er sei schon eine Stunde vor dem Termin an der Wohnung gewesen und habe sich das Umfeld angeschaut und vor allem die Klingelschilder gelesen - "keine türkischen oder marokkanischen Namen, gut so!" Geprägt durch die Anti-Rassismus- und Nazis-Raus-Demos der späten 80er und frühen 90er Jahre setze ich reflexhaft zum Protest an, da schiebt er einen Satz hinterher, der die Komplexität der Probleme rund um die Integration wunderbar deutlich macht: "Ich will, dass meine Kinder ordentliches Deutsch lernen, nicht dieses 'ey, Alder, ey, gongred grass ey'!" Da kann ich ihm nun wieder nur zustimmen. Und fühle mich irgendwie ratlos.

Mittwoch, 29. September 2010

Fachmännisch

Herr Dinktoc ist - wie schon gelegentlich erwähnt! - Elektroingenieur. Beruflich beschäftigt er sich hauptsächlich mit Planungs- und Beratungsleistungen für die technische (elektrische) Ausrüstung von Bahnanlagen aller Art, d.h. Signalanlagen, Bahnübergänge, Leitungen, Weichen, Betriebsleitzentralen etc. pp.
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Den Aufbau einer solchen Betriebsleitzentrale betreibt Herr Dinktoc gerade in einem schönen, fernen Land am Mittelmeer. Nun ist dem Kunden eingefallen, dass zur Ausrüstung der Zentrale doch auch Stühle für die Mitarbeiter gehören, und Herr Elektroingenieur Dinktoc soll also jetzt seine fachliche Meinung darüber abgeben, welche Art Stuhl von welchem Hersteller ergonomisch zu empfehlen sei, unter Berücksichtigung des günstigsten Preis-Leistungs-Verhältnisses sowie der Tatsache, dass auf diesem Stuhl 24 Stunden am Tag gesessen wird.
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Herr Dinktoc wähnt sich zu Recht in Arabsurdistan, wälzt Büromöbelherstellerkataloge, fragt auf dem kleinen Dienstweg den Bekannten in der hiesigen Betriebsleitzentrale um Rat und saugt sich schließlich 3 fachmännisch klingende Seiten über total unelektrische Stühle aus den Fingern.
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Ich habe ihm schon vor Jahren vorgeschlagen, auf seine Visitenkarten "Expert for nearly everything" drucken zu lassen. Jetzt wäre es wohl endgültig an der Zeit dazu ...

Mittwoch, 22. September 2010

Geburtstagsgrüße

Als Bilbo neunundneunzig war, adoptierte er Frodo, setzte ihn
zu seinem Erben ein und holte ihn zu sich nach Beutelsend; und damit waren die
Hoffnungen der Sackheim-Beutlins endgültig zerschlagen. Bilbo und Frodo waren
zufällig am gleichen Tag geboren, am 22. September. "Du solltest lieber bei mir
leben, Frodo, mein Junge", sagte Bilbo eines Tages. "Dann können wir unsere
Geburtstage gemütlich zusammen feiern."
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Auf Bilbo und Frodo und das Lieblingsbuch!

Montag, 20. September 2010

Meine Katze spinnt

Freitagnachmittag. Auf dem Heimweg habe ich mir eine Nußschnecke gekauft, setze mich zu Hause aufs Sofa und genieße sie. Ich bin glücklich.
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Der Kater taucht auf, bekommt Huhn-Käse-Leckerlis angereicht und ist glücklich.
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Die Katze taucht auf und will keine blöden Leckerlis. Sie bekommt die zusammengeknüllte Papiertüte, in der noch die Nußschneckenkrümel rascheln, zum Spielen & Töten. Die Altpapier-Killer-Katz ist glücklich.

Nah(k)östliches

Herr Dinktoc war mal wieder auf Dienstreise - in Syrien diesmal. Und damit ich auch was davon habe, brachte er Pistazien mit:
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Auf ungefähr elf verschiedene Arten in Blätterteig und Honig eingewickelt. Eine köstlicher als die andere. Von Kalorien sprechen wir heute nicht. Aber warum fällt mir gerade jetzt ein, dass bald wieder ein Termin beim Zahnarzt fällig ist?!

Mittwoch, 15. September 2010

Notizen aus der Servicewüste (3)

Wir haben die Bausparkasse über die Adressänderung informiert.
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Wir haben bei der Post einen Nachsendeantrag gestellt.

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Die Bausparkasse schickt uns einen Brief an die alte Anschrift.
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Die Post stellt den Brief an der alten Anschrift zu.

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Dienstag, 14. September 2010

Die Küche hat fertig

Endlich ist die Küche fertig - alles in allem war noch eine gute Stunde Arbeit vonnöten. Und dafür haben wir nun so lange warten müssen ... aber ich bin ja froh, dass endlich alles eingebaut ist:
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Die beiden Regalbretter über der Spüle, frisch nach dem Einbau und dann fertig eingeräumt.

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Das Regal, im ersten Bild noch ohne, im zweiten mit der schmalen Verblendung, die die Lücke zum roten Kamin vollständig schließt; und dann bestückt mit Kochbüchern.
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So gefällt mir das noch viel besser als vorher schon!