Mittwoch, 13. April 2011

Liebesgrüße aus Moskau

E-mail-Anfrage von unbekannter Frau aus dem Reich des Zaren:

"Wir möchten mit *Firma* in ***bereich in diesem Jahr arbeiten. Möchten Sie das mit uns machen?

Wenn ja, finden Sie bitte anbei Projekt von Technische Aufgabestellung, das wir von *Firma* bekommen haben. Könnten Sie bitte uns helfen – ich soll jetzt jeder Stuffe detalieren und die Metodology zeigen.

Wann und mit welche Nummer kann ich Ihnen anrufen? Ich stehe gern zur Verfügung."
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Bei näherer Prüfung stellt sich heraus, dass es sich um eine seriöse Sache handelt. Teile ich der Dame nun mit, dass ihre Formulierungen - nun ja - missverständlich sind oder amüsiere ich mich nur heimlich darüber?  

Dienstag, 12. April 2011

Schneeweißchen und Rosenrot

Beim Blättern durch den aktuellen Sonderangebotsprospekt des Supermarkts fiel mir ein bestimmtes Produkt ins Auge und rief mir eine Geschichte ins Gedächtnis zurück, die ich schon vor Wochen hier posten wollte!
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Während eines Besuchs bei Frau O. habe ich ihr Bad benutzt; und da stand ein Cremetöpfchen mit der Aufschrift "Weisswange". Bei sowas geht sofort mein Kopfkino los, und ich sah Bilder von ätherischen Wesen, deren blasse Haut kein Sonnenstrahl je berührte - aber das passt doch nicht zu Frau O.?! ... und dann klopfte eine mit Kindheitserinnerungen gefüllte Gehirnschublade an und meinte: damals, da gab es doch so was, angeblich so gesund, was war das doch noch? Genau:

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Rotbäckchen. Der Saft für blühendes Aussehen, wie man sich das in den 50er und 60er Jahren wünschte. Zurück in Frau O.'s Wohnzimmer fragte ich sie, ob Weisswange das Äquivalent des 21. Jahrhunderts zu Rotbäckchen sei. Nach einer Schrecksekunde ("wovon spricht die Frau?") teilte Frau O. nüchtern mit, Weisswange sei doch bloß der Markenname, und sie habe nicht die Absicht zu erblassen. Außerdem hätte ich manchmal wirklich seltsame Ideen. Finde ich nicht.

Montag, 11. April 2011

God save the Queen

Ich gebe es zu: ich liebe Königshochzeiten im Fernsehen. Bei derartigen Sendungen hole ich mir meine Jahresdosis an Kitsch & Herzschmerz. Manche Leute befriedigen den entsprechenden Trieb mit einer Daily Soap, ich gucke Royal Wedding. Und Trooping the Colour. Und alles, was es sonst so gibt in diesem Bereich, insbesondere, wenn Rolf Seelmann-Eggebert es kommentiert, weil er das nun mal am besten kann und außerdem weiß, wovon er spricht.
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Vorhin habe ich das Internetz befragt, weil ich wissen wollte, wann die TV-Übertragung am Hochzeitstag anfängt und wie lange sie dauert. Dabei habe ich festgestellt, dass bei ARD und ZDF in der zweiten Aprilhälfte ein heftiges Monarchie-Fieber ausbricht. Sollte jemand also ab nächsten Sonntag bis zum Monatsende noch nichts mit seiner Zeit anzufangen wissen, hätte ich hier ein paar Vorschläge:
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17 April – NDR – 14.30-15.15 William & Kate
19 April – ZDF - 20.15-21.00 William & Kate. Their story (part 1)
19 April – WDR – 22.00-22.30 Weltweit: Hochzeitsfieber
21 April – ARD – 18.50-19.45 Die Queen wird 85
24 April – ARD – 19.15-20.00 William & Kate, Doku von Rolf Seelmann-Eggebert
24 April – NDR – 20.15-21.45 Rückblick auf königliche Hochzeiten der letzten Jahrzehnte
26 April – ZDF – 20.15-21.00 William & Kate. Their story (part 2)
28/29 April – ZDF – 01.20-05.05 Die lange Nacht der britischen Krone
29 April - ARD und ZDF – 9.00-15.00 THE WEDDING
29 April – ARD – 20.15-21.00 Zusammenfassung von der Hochzeit
30 April – ZDF – 11.05-13.00 Zusammenfassung von der Hochzeit
30 April – Phoenix – 15.00-18.00 Thema des Tages: Die Hochzeit
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Falls Sie sich übrigens wundern über die Staubwolke am Horizont: das ist kein Sandsturm, das ist Herr Dinktoc auf der Flucht.

Donnerstag, 7. April 2011

Berlin. Berlin. Wir waren in Berlin.

Da steht noch ein Reisebericht aus: das letzte Wochenende haben Herr Dinktoc und ich in Berlin verbracht. Freitagmorgen hin, noch ein kurzer Besuch bei den Berliner Kollegen, und dann sind wir in den Tierpark gefahren, also den ehemals Ost-Berliner Zoo, in dem ich noch nie gewesen war. Eine wirklich großzügige Parkanlage mit vielen alten Bäumen. Die Beschilderung ist zwar relativ neu, aber auch einigermaßen irreführend, weil einige Viecher nicht mehr da wohnen, wo man sie laut Hinweis erwarten könnte und andere Tierarten gar nicht mehr vertreten sind, obwohl noch auf sie hingewiesen wird. Immerhin haben wir den "Tiescher" (wie der Hesse sagt) gefunden:

Das Raubkatzenhaus ist überhaupt einen Besuch wert - hier sind sehr viele Katzenarten vertreten, die man sonst nur selten sieht. Nebelparder zum Beispiel, Fischkatzen und vor allem meine Lieblingsviecher: Schneeleoparden (leider absolut fotografierunwillig. Hob man die Kamera, fingen sie an rumzulaufen).
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Im Gegensatz zu den Katzen durften die Pfauen frei herumlaufen. Der hier auf dem Bild latschte eine ganze Weile vor uns her, war aber nicht dazu zu bewegen, ein Rad zu schlagen. Ich war ihm wohl nicht attraktiv genug.


Samstagvormittag waren wir im Pergamonmuseum in der Ausstellung, die den Anstoß für den ganzen Berlin-Besuch geliefert hatte: "Gerettete Götter" aus dem Palast vom Tell Halaf in Nordost-Syrien. 1899 entdeckt, dann über Jahre hinweg ausgegraben und ab 1930 in Berlin ausgestellt. 1943 von Bomben zerstört und in den letzten Jahren in einer Sisyphos-Arbeit rekonstruiert. Eine beeindruckende Ausstellung, nicht nur wegen der monumentalen Steinbilder, sondern allein auch wegen der Dokumentation des Wiederaufbaus. Ein gigantisches Puzzle, das die Archäologen da zusammenzusetzen hatten!
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Anschließend haben wir uns vom Pflaster- und Museumsboden-Treten bei einer dieser Touristen-Bootsfahrten von der Museumsinsel zum Regierungsviertel und zurück erholt. Man kam sich vor wie auf dem Tennisplatz, alle Köpfe rucken gleichzeitig von rechts nach links und zurück, je nach Reiseführerstatement: Rechts sehen Sie ... links sehen Sie ... Aber sehr erholsam, besonders das folgende Nachmittagsschläfchen, bevor wir Richtung "West-Berlin" aufbrachen (unser Hotel war nicht weit vom Alexanderplatz), einen recht langen Bummel über den Ku-Damm machten, am Nollendorfplatz etwas gegessen haben und dann gegen halb neun abends im Europa-Center aufschlugen, um uns die Abendvorstellung der Stachelschweine anzusehen. Politisches Kabarett, aber anders als erwartet. Die Stachelschweine halten keine Monologe, in den sie bestimmte Sachverhalte, Handlungen oder das politische Tagesgeschäft zerpflücken und kritisieren, sondern spielen Sketche, in denen in zugespitzter Form die praktischen Auswirkungen der geltenden oder frisch geänderten Gesetzte auf den Alltag dargestellt werden. Wie der Metzgereifachverkäufer, der zum Finanzamt kommt, um nachzufragen, warum er bei 18.000 Euro Jahreseinkommen noch 15.000 Euro Steuern nachzahlen soll und zufällig ein Telefongespräch der Finanzbeamtin mit einem Banker mithört, dem bei einem Jahreseinkommen von 1,8 Millionen 15.000 Euro Steuerrückerstattung zu wenig sind. Bei manchen Sketchen blieb einem das Lachen wirklich im Halse stecken!
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Der Sonntag dann wäre auch etwas für Frau O. gewesen! Beim Warten auf die U-Bahn  fiel mir auf, wie schön die Lichteffekte in der nur halb unterirdisch gelegenen Station waren. Frau O. hätte das fotografisch sicher noch deutlich besser umsetzen können als ich Nur-gelegentlich-und-sehr-amateurhaft-Fotografin.


Die U-Bahn brachte uns zum Museum für Fotografie  (Frau O., wär das nicht was für Sie? Oder waren Sie schon mal da?) Man könnte es auch Helmut-und-June-Newton-Museum nennen; die Dauerausstellung beschäftigt sich nämlich ausschließlich mit Leben und Werk des Ehepaars. Es gibt aber auch wechselnde Sonderausstellungen, und eine davon haben wir besucht, die im Zusammenhang mit der archäologischen Ausstellung im Pergamonmuseum steht: "Von Kairo zum Tell Halaf - die Fotosammlung Max von Oppenheims". Max von Oppenheim hat zwischen 1890 und 1939 mehrere Orientreisen unternommen und ungefähr 13.000 (!) Fotos hinterlassen. Landschaften, Porträts, Straßenszenen, ethnografische Studien. Herr Dinktoc, der sich beruflich häufiger in dieser Weltgegend aufhält, meinte, manche Straßenszene in Aleppo könne man heute noch genauso sehen wie 1895 oder 1925. Eine faszinierende Sammlung!


Fazit: ein schönes Wochenende mit vielen interessanten Eindrücken. Nur die Katzen, die waren beleidigt, weil das Personal zwei Tage lang nicht das gewohnte war. Nach einer Karenzfrist von zweieinhalb Stunden, in denen uns demonstrativ die kalte Schulter gezeigt wurde, wurden dann wenigstens die Lieblings-Leckerlis huldvollst entgegengenommen. Aber ohne Schnurren!

Mittwoch, 6. April 2011

Bürohengst goes Botanik

Eine Niederlassung der Firma wird demnächst in ein anderes Bürogebäude umziehen. Heute gab es Infos zum neuen Standort, es war durchaus viel Praktisches dabei, aber pures Kabarett durfte nicht fehlen:

(...) Für das gesamte Gebäude ist ein Pflanzenkonzept erstellt worden. Alle Flächen werden mit unterschiedlichen Pflanzen ausgestattet. Die Aufstellung durch ein Fachunternehmen erfolgt in zwei Schritten:

Schritt eins:
Nach Einzug werden die einzelnen Etagen mit einer Grundausstattung von Pflanzen bestückt.

Schritt zwei:
Das Fachunternehmen stellt weitere Pflanzen zur Verfügung. Bei der Auswahl dieser Pflanzen sowie deren Standorte können sich die Mitarbeiter beteiligen.

Persönliche Pflanzen können durch Mietpflanzen ersetzt werden.

Die Pflanzen unterliegen einer Vollbetreuung und bedürfen keiner Pflege durch die Mitarbeiter.

Da der Dienstleister keine Gewährleistung für private Pflanzen übernimmt (z. B. bei Schädlingsbefall), soll die Zahl privater Pflanzen minimiert werden. Die Größe der privaten Pflanze ist auf 45 cm begrenzt (1 Pflanze pro Mitarbeiter). Private Bodenpflanzgefäße sind nicht gestattet (...).

Folgende Fragen kam mir spontan in den Sinn: Wer denkt sich sowas aus? Wie lange liegt seine Hirnverpflanzung zurück?! Wird ein gewöhnlicher Blumenübertopf, wenn man ihn auf den Boden stellt, zum Bodenpflanzgefäß? Und was passiert, wenn die eine private Pflanze entgegen allen Bürogesetzmäßigkeiten wächst und gedeiht und 45 cm Größe überschreitet? Meinen die mit den 45 cm Höhe, Umfang oder Durchmesser? Wird es auch noch ein Schnittblumenkonzept geben, unter besonderer Berücksichtigung des Geburtstages der Chefsekretärin? Findet das außer mir noch jemand lustig?

Dienstag, 5. April 2011

Wer suchet, der findet

Was sagt es über mein Blog aus, wenn Leute mit Suchbegriffen wie "Smiley Stöhn" und "Freund Büstenhalter" hier vorbeischauen? Muss ich mir Sorgen machen? Muss ich ein Schild anbringen 'Frei ab 18'?

Noch ein Unterschied ...

... zwischen Conan Junior und Conan Senior fiel mir gestern in der Muckibude auf: Der Barbarenvater hat das dickere Goldkettchen.

Donnerstag, 31. März 2011

Literaturkränzchen, das Vierte

Nach relativ umfangreichen Vorbereitungen fand gestern abend das vierte Literaturkränzchen statt. Diesmal wurde tatsächlich fast ausschließlich über Bücher geredet: Krimis von Kathy Reichs, Agatha Christie, Patricia Cornwell, Andreas Franz, usw. usf. und wie man die richtige Reihenfolge herausfindet, um eine Krimiserie ordentlich hintereinander weg lesen zu können.
Ich erwähnte mein altes Vorhaben, irgendwann einmal alle Literaturnobelpreis-ausgezeichneten Bücher gelesen zu haben. Dieses hehre Ziel wurde ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als Frau K. nüchtern feststellte, das hätte jeder Vielleser schon mal vorgehabt. Trotzdem wurde angeregt, zur nächsten Kränzchenrunde eine entsprechende Liste mitzubringen  
Einen längeren filmischen Exkurs gab es auch: der Bericht über einen Kinobesuch in "Pina" (über Pina Bausch und ihr Tanztheater). Frau O. war hin und weg, gerührt, bewegt - mit einem Wort: begeistert von diesem Film. Besonders eine Szene hatte es ihr angetan, und sie hat sie unwillkürlich nachgespielt: die tänzerische Darstellung der vier Jahreszeiten. Und so durften wir Zeuginnen werden, wie im Frühling das Gras wächst, im Sommer der Wind die hohen Getreidehalme fächelt, im Herbst die Blätter zu Boden schweben; und wie der Mensch im Winter vor Kälte zittert. Nach der Vorführung waren wir unisono der Meinung, dass Frau O. sozusagen das Vordiplom bestanden hat und nunmehr in der Lage ist, zu den Fortgeschrittenen aufzurücken, auf dass das getanzte Frikadellenbrötchen möglichst bald Realität werde! 

Dienstag, 29. März 2011

Wenn lesende Frauen E-Mails schreiben. Oder: Was vor Beginn des Literaturkränzchens geschah (und Sie schon immer wissen wollten)

Frau S. schreibt:

Betreff: Treffen morgen bei mir

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, auch bei euch steht noch der Termin für morgen bei mir !!! (...) Frau K., nehme ich an, fährt wahrscheinlich bei Frau O. mit, oder? (...) Ich freue mich auf euch,
Eure Frau S.


Frau K. antwortet an alle:

Hallo Frau S., RISCHDISCH ich fahre mit Frau O.!
Freu, freu.
Grüße von Frau O. und Frau K.


Frau Dinktoc antwortet an alle:

Ich freu mich auch, so rischdisch ….
(auch wenn man „rischdisch“ rischdischerweise eischendlich „richtig“ schreibt, oddä? *Klugscheißmodus aus*)
:-)
Bis morgen
Frau D.


Frau K. antwortet an alle:

Es ist sischärlisch wischdisch das frau informiert über die rischdische schreibweise von richtig!
:o)


Frau D. antwortet an alle:

Und dabei ist das alles bloß hessische Rechtschreibung und Grammatik. Im Rheinland hält man sich nicht mit „rischdisch“ oder „richtig“ auf, da sagt man einfach: Jenau!!
(die zwei Ausrufezeichen sind wischtisch, sonst ist das nicht ganz rischdisch.)
:-D


Frau O. antwortet an alle:

Isch als Germanistikerin sach da mal nix zu dere ganze Disgussion!
:-)~
Gruß
Frau O.


Frau K. antwortet an alle:

Iss ach bessär so!



Man darf auf den morgigen Abend gespannt sein ...

Das Wandern ist des Stammtischs Lust

Seit ein paar Monaten geht der Stammtisch regelmäßig wandern. Erst war es eine einmalige Aktion, dann hat es allen so gut gefallen, dass schließlich der letzte Sonntag im Monat zum Wandertag ernannt wurde.

Vorgestern waren wir also im Morgenbachtal, nicht weit von Bingen. Ein enges Tal mit Bächlein und dichtem Buchenbestand. Der Wald war noch sehr winterlich, nur in sehr geschützten Ecken sah man schon frisches Grün.

 

Der Weg ist teilweise ganz schön steil, aber dafür wird man mit grandiosen Ausblicken aufs Rheintal belohnt:


Auf etwa halber Strecke gibt es ein Ausflugslokal, das Schweizerhaus (es erinnert architektonisch tatsächlich an ein Chalet), in dessen Garten eine große Kastanie schon den Frühling ausgerufen hat.

Zum draußen sitzen war es aber noch zu frisch. In der Gaststube bollerte ein Kaminofen, doch durch mehrmaliges, unterschiedlich langes Öffnen bzw. Geschlossenlassen der Fenster wurde für alle Wanderer die optimale Temperatur erreicht. Bei zehn Leuten keine kleine Leistung - die arme Fensteröffnerin-und-schließerin musste recht häufig aufstehen!
Das Essen war auch ganz anständig. Für die unanständige Komponente sorgte Herr V.E., der sich ganz spontan gegen das gerade bestellte Omelette entschied und sich an den Wirt wandte: "Streichen Sie meine Eier!" Ein oder zwei der Anwesenden versuchten zwar noch, die Gesichtszüge vor dem Entgleisen zu bewahren, aber der Rest der albernen Truppe brüllte bereits vor Lachen und hatte auch gleich verschiedene Vorschläge zur Farbgebung und Musterwahl parat. Der Wirt zeigte sich der Lage gewachsen und meinte, er hätte sogar noch Silberpuder vorrätig, um ein besonders schönes Ergebnis zu erzielen. Das Vorhaben wurde aber dann doch nicht in die Tat umgesetzt.