Mittwoch, 30. Juni 2010

Tag Siebenundzwanzig

Ein Buch, dessen Hauptperson mein Ideal ist. Mal abgesehen von Gandalf natürlich (wer will nicht sein wie er?) fällt mir Dr. Jan Szukalski in "Nachtzug" von Barbara Wood und Gareth Wootton ein. Ein junger polnischer Arzt, der in einem von den Nazis besetzten polnischen Städtchen trickreich eine Fleckfieberepidemie vortäuscht, und damit die Aktionen der örtlichen SS stark einschränkt, was das Überleben vieler Polen, christlicher und jüdischer gleichermaßen, ermöglicht.
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Jemand, der den aufrechten Gang behalten hat, auch unter großer persönlicher Gefahr. Man weiß natürlich nie, wie man selber unter solchem Druck reagieren würde - wie weit arrangiert man sich, um zu überleben? Ab welchem Punkt kann man sich selbst nicht mehr ins Gesicht sehen, und wie setzt man die Erkenntnis um? Ich wünsche mir, dass ich dann genauso viel Rückgrat wie Szukalski hätte.
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Und das Schönste: das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit.

Ja ! lousie


Spielkinder könnten sich jetzt austoben - seit gestern sind die Jalousie-Kabel angeschlossen und funktionieren wie vorgesehen: schräg stellen, drehen, rauf, runter, noch mal Knöpfchen drücken, welcher Schalter war doch gleich für welche Jalousie??
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Die meisten Steckdosen und Schalter sind auch an der Wand, leider nur "die meisten", denn ganz fertig geworden sind die Elektriker nicht. Nächste Woche beehren sie uns noch mal.

Dienstag, 29. Juni 2010

Fensterbänke

Die Fensterbänke sind drin und sehen ausgesprochen gut aus. Beim nächsten Baumarktbesuch werde ich eine Ladung Silikonspritzen erwerben, um die Übergänge zwischen Fensterbank und Fensterrahmen abzudichten.
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Heute kommen die Elektriker und wollen ihre Arbeit beenden. Nächste Woche habe ich Urlaub und werde dem Haus die erste Grundreinigung verpassen; gleichzeitig habe ich meinem Vater einen Arbeitseinsatz übergeholfen, er wird den Kellerfußboden streichen. Jetzt muss ich nur noch den Schwiegervater dazu bringen, den Teppichboden zu verlegen (das kann er nämlich gut)! Und übernächste Woche kommt die Küche, hurra!

Montag, 28. Juni 2010

Am Rio de la Plata

Buenos Dias, Argentina,
Guten Tag, du fremdes Land!
Buenos Dias, Argentina,
Komm, wir reichen uns die Hand!
(Udo Jürgens mit der deutschen Nationalmannschaft, 1978)
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Buenos Dias, Argentina,
gute Reise bis nach Haus!
Buenos Noches, Argentina,
Samstag schmeißen wir Euch raus!
(Frau Dinktoc ohne die deutsche Nationalmannschaft, 2010)
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Tag Sechsundzwanzig

Ein Buch, aus dem ich meinen Kindern vorlesen würde. Wenn ich denn welche hätte, dann würde ich wohl ein Buch von Joan Aiken nehmen. "Der flüsternde Berg". Eine Abenteuergeschichte, die im 17. Jahrhundert in Wales spielt - es geht um einen Schatz, ein verschwundenes Volk und eine alte Weissagung. Der Held ist ein vierzehnjähriger Junge; natürlich fehlt auch nicht der böse Graf und der grantige, doch eigentlich gutherzige Großvater. Wunderbar geschrieben, spannend, traurig und lustig zugleich. Als Kind habe ich das Buch in der Schulbücherei entdeckt und über zwei Jahre hinweg sicher ein Dutzend Mal ausgeliehen, weil ich es so toll fand. Irgendwann, schon als Erwachsene, habe ich es mir dann selbst gekauft und nochmal gelesen und war sofort wieder "drin".

Sieben Einschüsse


Sechs Torschüsse nämlich (davon einer Wembley Reloaded) und einer in die Brust - gestern war wieder "Grubbegugge" angesagt.
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Die Spannung war doch deutlich höher als im letzten Gruppenspiel gegen Ghana - Herr T.R. zum Beispiel hielt sein Weizenbierglas derart fest umklammert, dass ich schon Bruch befürchtet habe.
Gegrillt wurde auch, aber eher vor und nach dem Spiel und Turbogrillen in der Halbzeitpause. Wer kann denn auch an profane Bratwurst denken, wenn es gegen England geht?!
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Und der Schuss in die Brust? Nun - Frau Ottosschnipsel hatte sich das T-Shirt mit Tzaziki bekleckert, an hervorragender Stelle, um es mal so zu sagen. Herr C.G., ganz Charmeur, musste natürlich fragen: "Was haste denn da gemacht?!" Die schlagfertige Antwort: "Milcheinschuss!!"
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Ich freu mich schon aufs nächste Grubbegugge.

Wortschöpfung

Andere mögen "Ton-Übertöpfe" dazu sagen. Meine kleine schwarze Katze nennt sie "Pelzkühlungsgeräte". Gestern lag sie den ganzen Tag wie festgetackert in dieser Terrassen-Schattenecke.

Lecker Essig!


Obst der Saison mal anders: Mit roten Johannisbeeren lässt sich ein ganz wunderbarer Essig ansetzen.
Man nehme 500 ml weißen Balsamico, 100 g Johannisbeeren und 1 Teelöffel Honig.
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Beeren waschen, in einen kleinen Topf geben, mit einer Gabel andrücken, dass sie aufplatzen, Honig und Essig zugeben, auf 40 Grad erwärmen. In ein großes Glas füllen, Deckel locker auflegen und 14 Tage auf einer sonnigen Fensterbank stehen lassen. Dann durch ein Sieb in die (hoffentlich aufgehobene) Essigflasche gießen. Fertig! Hervorragend zu allen Blattsalaten.

Freitag, 25. Juni 2010

Scheißegal,

... wer den Pokal gewinnt,
nur Italien nicht, nur Italien nicht,
scheißegal, wer den Pokal gewinnt,
nur Italien nicht noch mal!
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Und für Sonntag gilt: Football's going home, is going home, is going ...

Tag Fünfundzwanzig

Ein Buch, bei dem die Hauptperson mich ziemlich gut beschreibt. Das hat mir eine Menge Kopfzerbrechen bereitet, und genutzt hat es nichts, weil mir dazu nix einfallen will. Hier und da begegnet man einer Figur, die in bestimmten Dingen so handelt, wie man es selbst auch tun würde, in anderen Dingen dann aber auch wieder ganz anders. Heute also schlicht und ergreifend: ich habe keine Antwort.