... wünsche ich diesem rumänischen Spammer an den Hals, der vorgibt, mich über jene informieren zu wollen und dafür offensichtlich 10 bis 12 mails benötigt. Mein Rumänisch reicht gerade so aus, um zu verstehen, dass es - zumindest in der Betreffzeile - um Schweinegrippe geht. Der rumänische Name ist aber viel hübscher: Pandemia Sclavilor. Wieder was gelernt. Danke, Spammer!
Fortschritte, Rückschritte und Seitensprünge betreffend den Umbau eines 2008 gekauften Hauses sowie Betrachtungen über das Leben und das Universum an sich. Cat Content inklusive!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Warum ich in einer schneearmen Gegend wohne ...
... weiß ich wieder, nachdem mir heute dieses Bild geschickt wurde. Danke, Bewahrer der Werte! Möge die Eifel dieses Jahr einen schneereichen Winter erleben! Mit ganz vielen Schnee-Engeln! Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen!
o
Waaaah!
Regenrinne die dritte
Gestern abend sind wir mit Spengler und Architekt eine halbe Stunde bei kaltem Wind auf dem Gerüst herumgeturnt und haben die Regenrinne besichtigt. Es hilft alles nix - das Ding muss nochmal abgebaut werden. Ohne Dehnungsfugen geht es nicht - wenn wegen Überdehnung die Rinne kaputt geht, würde Wasser direkt in die Wärmedämmung laufen. Da es Monate dauern kann, bis man das im Haus bemerkt, könnte es mit einer fünfstelligen (!) Schadenssumme enden. Braucht kein Mensch ...
o
Und auch eine Abtropfkante muss noch angebracht werden. Also die unteren zwei Reihen Dachziegel wieder abnehmen, Regenrinne abbauen, Abtropfkante am Rand der Unterkonstruktion anbringen, Regenrinne in Stücke schneiden (eine Dehnungsfuge alle 3 Meter bei fast 12 Meter Dachlänge ergibt wieviel Stücke?), überlappend befestigen mit einem kaugummiartigen Spezialkleber, damit die Fugen dicht sind und sich trotzdem noch dehnen können, das Ganze wieder am Dach festmachen und die Ziegel wieder drauf. Insgesamt ungefähr zwei Tage Arbeit.
o
Was mich dann doch vom Kopf-an-die-Wand-schlagen abhält, sind erstens die freundlichen Nachbarn, die es mit Gleichmut tragen, dass das Gerüst jetzt erst im Januar wegkommt. Ihr Hoftor ist eingehängt und sie fahren heute in Urlaub. Was soll's also ...
o
Zweitens ist der Bauunternehmer ein netter Mensch und berechnet nichts extra für längere Gerüststandzeiten - "ich habe Betriebsruhe vom 21.12. bis 11.1., da brauche ich das Zeug eh nicht, und ob das bei mir auf dem Hof liegt oder bei Ihnen steht, ist mir egal!"
o
Ist das schon friedliche Adventsstimmung? "Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen". Was für ein Glück, dass wir es bei aller Arbeit und teilweise Durcheinander mit dem Hausbau mit freundlichen, humorvollen, vernünftigen, gelassenen Leuten zu tun haben. Danke!
Verhandelt & Durchgesetzt
Im Büro erhielt ich gestern Werbung eines Seminaranbieters. Thema der einen Veranstaltung: "Durchsetzungs-Strategien für Frauen", der anderen: "Verhandlungstraining für Frauen".
o
Vor ca. 3 Monaten hat die Firma aus Spargründen eine Ausgabensteuerung eingeführt. Konsequenz daraus ist unter anderem, dass externe Seminare, die nicht unmittelbar projektbezogen sind, nicht nur vom unmittelbaren Chef, sondern auch vom Chef-Chef genehmigt werden müssen (unter Zuhilfenahme eines sechsseitigen Formulars, das meiner Meinung nach eigens erfunden wurde, um den Prozess zu erschweren!).
o
Mit anderen Worten: bis ich eine eventuell gewünschte Seminarteilnahme bei Chef und Chef-Chef verhandelt und durchgesetzt hätte, würde ich die Seminare sicher nicht mehr benötigen. Sorry, Seminaranbieter, Pech für Dich.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Nochmal die Regenrinne
Es gibt schlechte Nachrichten in Sachen Regenrinne - dabei sah sie für meinen laienhaften Blick so gut aus! Ordentlich verlötet und so. Und genau das ist das Problem. Der Architekt teilt mit, nach heutigem Stand der Technik müsse alle 3 Meter eine Dehnungsfuge vorhanden sein. Die Diskussionen über mögliche Lösungen dauern noch an. Schlimmstenfalls werden die gestern fertig eingedeckten zwei Reihen Dachziegel wieder entfernt, die Regenrinne komplett abgebaut und mit Dehnungsfugen neu installiert. Der Spengler ist natürlich total erfreut (hinter Wut kann man sehr gut die eigenen Fehler verstecken!)
Ich bin auch total erfreut - weil: eigentlich sollte heute auf dieser Hausseite das Gerüst abgebaut werden, denn die Nachbarn, in deren Hof besagtes Gerüst steht (Grenzbebauung hat auch Nachteile!), fahren morgen in Urlaub und werden vorher ihr wegen der Bauarbeiten beiseite gelegtes Hoftor wieder einhängen. Mit abgeschlossenem Hoftor kann natürlich kein Gerüstabbau erfolgen, und da die Nachbarn erst einen Tag vor Heiligabend aus dem Urlaub kommen, und der Bauunternehmer ab dem 21.12. Betriebsruhe hat, bedeutet das, dass das Gerüst dieses Jahr nicht mehr abgebaut werden kann. Jetzt müssen wir auf die Kulanz vom Bauunternehmer hoffen, damit wir nicht noch womöglich Extrakosten wegen längerer Gerüststandzeiten haben.
Und habe ich schon erwähnt, dass der Kran erst aus dem Hof entfernt werden kann, wenn das Gerüst abgebaut ist? Und dass ein Kran nicht kostenlos in der Gegend herumsteht? *grmblfix-grummel-alle-bösen-wörter-schrei-die-mir-einfallen-fluch-gnagnagna!!!*

Leuchtmittel
... was passieren kann, wenn ein Kater seinen Puschelschwanz in eine Glühbirnenfassung steckt:
Dienstag, 8. Dezember 2009
Regenrinne
Montag, 7. Dezember 2009
Katerkrieg
Sonntagmorgen in unserem Garten:
Der hübsche schwarz-weiße Kater wohnt 5 Häuser weiter und ist der erklärte Feind unseres gescheckten Katzenviechs. Die neueste Boxkampfrunde wurde wie üblich mit großem Geschrei und Gefauche eingeleitet, ging dann über in eine zünftige Prügelei und endete diesmal mit dem Sieg des Eindringlings.
Unser armes, geschlagenes Katertier kam nach Hause getapst, setzte eine Leidensmiene auf, zeigte mir jammernd einen kleinen Kratzer am Ohr, ließ sich für den Rest des Sonntags zum Wundenlecken auf dem Sofa nieder und wollte betüddelt werden - Vorsicht, leidender Mann!
Der hübsche schwarz-weiße Kater wohnt 5 Häuser weiter und ist der erklärte Feind unseres gescheckten Katzenviechs. Die neueste Boxkampfrunde wurde wie üblich mit großem Geschrei und Gefauche eingeleitet, ging dann über in eine zünftige Prügelei und endete diesmal mit dem Sieg des Eindringlings.Unser armes, geschlagenes Katertier kam nach Hause getapst, setzte eine Leidensmiene auf, zeigte mir jammernd einen kleinen Kratzer am Ohr, ließ sich für den Rest des Sonntags zum Wundenlecken auf dem Sofa nieder und wollte betüddelt werden - Vorsicht, leidender Mann!
Verschlüsselt
Diese kryptische Aufforderung fand sich in einem Parkhaus im schönen Frankfurt am Main. Was will mir der Parkhausbetreiber sagen? Ich war wirklich äußerst beunruhigt - man möchte doch schließlich nach Hause und also aus dem Parkhaus hinauskommen. Aber was ist "schlüsseln"??Hier hilft ein Charakterzug des Rheinländers an sich: unverständliche Informationen ignorieren und mit heillosem Optimismus davon ausgehen, dass es auch so irgendwie klappen wird. Alles wird gut. Und siehe, alles wurde gut. Ich bin mit dem herkömmlichen Chip an den herkömmlichen Zahlautomaten gegangen und konnte ohne den mir gänzlich unbekannten Schlüsselungsvorgang, aber mit meinem Auto, die gastliche Stätte verlassen.
Hiermit möchte ich noch dem Parkhausbetreiber ausdrücklich danken, dass er mir diesen Blogeintrag ermöglicht hat!
Amsel, Drossel, Star und Meise ...
... und die ganze Vogelsch*****!!!
o
Baukräne eignen sich aus der Sicht eines Starenschwarms ganz hervorragend zum Rumsitzen und Verdauen. In den letzten Tagen brauchte man auf der Baustelle einen Schirm - es war buchstäblich Scheißwetter (Entschuldigung)!

Das Resultat der Starentätigkeit sieht man hier:

Und jetzt: zackig! alle Mann in Positur! Hebt den Sterz!

***
P.S. beim Umtrunk haben wir die Handwerker gebeten, den Kranausleger etwas zur Seite zu drehen. Jetzt kann man wieder unbeschirmt den Hof betreten; dafür wird nun Nachbars Garten gedüngt. Aber nächste Woche wird ohnehin der Kran abgebaut. Dann ist Schluss mit Star-Allüren! Basta!
Abonnieren
Posts (Atom)



