Montag, 18. Oktober 2010

Boeuf Bourguignon - vom Film zur Realität. Ein Making Of.

10 Monate und 3 Wochen hat es gedauert! Vergangenen November waren wir im Kino, "Julie & Julia" gucken. Seitdem versuchten wir einen Termin zu finden, an dem alle Beteiligten samt Ehemännern konnten und der nicht kurzfristig abgesagt werden musste, weil mal wieder was dazwischen kam. Aber vorgestern hat es dann doch geklappt: das Boeuf Bourguignon konnte zelebriert werden.
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Die Zutatenliste ist relativ lang - inklusive der Beilagen (Schmorzwiebeln und gebratene Champignons); die Zubereitung ist langwierig - ein paar Stunden Zeit muss man sich schon nehmen; aber dafür ist das Gericht handwerklich relativ einfach.
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Speck, Fleisch und etwas Gemüse werden separat kräftig angebraten und kommen in eine tiefe Auflaufform.
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Rotwein und Fleischbrühe werden angegossen sowie Kräuter und Gewürze hinzugefügt. Dann kommt das Ganze für 2,5 bis 3 Stunden in den Backofen und schmort langsam vor sich hin.

Währenddessen werden die Zwiebeln im Ganzen in Butter geschmort und die Pilze in sehr heißer Butter knusprig braun gebraten und beides zugedeckt zur Seite gestellt.
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(Dann hat man eine Weile Pause, die man für ein Nachmittagsschläfchen nutzen kann oder dazu, den Kater von der Küchenarbeitsplatte zu scheuchen, wo er ein ausgebüxtes Stückchen gebratenen Speck jagte und tötete. Er kriegt ja sonst nichts zu fressen.)
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Das Fleisch wird aus dem Ofen genommen und wandert in ein Sieb über einer Kasserole. Das Fleisch kommt zurück in die Auflaufform, die Soße wird etwas eingekocht und eventuell nachgewürzt. Die Schmorzwiebeln und die Champginons werden über dem Fleisch verteilt und die Soße darübergegossen. Das Ganze nochmals für 10 Minuten in den Ofen schieben, damit es gleichmäßig heiß ist.
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Dazu gab es Salzkartoffeln und diverse Flaschen Spätburgunder. Ach, was hab ich gut geschlafen in der Nacht ... e
P.S. das Rezept sei warm empfohlen - es ist wirklich ein "lecker Essen"!

Kommentare:

  1. Stimmt, das Essen war lecker. Gerne wieder...

    Vermisse im Bericht aber den Warnhinweis bezügl. Schälen von Schaloten.

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  2. Ach das. Stimmt. Man kann bei den Essensgästen Mitleid auslösen mit der Bemerkung, man habe ihretwegen schon eine Menge Tränen vergossen (weil man nämlich, wenn man 20 Schalotten zu schälen hat, etwa ab spätestens Schalotte 12 Zwiebeltränen weint.)

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