Dienstag, 9. Februar 2010

Größte Halbinseln

Wenn jemand sich noch nicht so recht traut, sich auf eine einsame Insel zurückzuziehen, kann er es zuerst mit einer Halbinsel probieren. Den meisten Platz bieten:

1. Arabische Halbinsel, 3.000.000 qkm
2. Skandinavien, 770.000 qkm
3. Iberische Halbinsel, 581.000 qkm
4. Balkanhalbinsel, 560.000 qkm
5. Türkei (asiatischer Teil), 500.000 qkm
6. Kamschatka, 350.000 qkm
7. Italien, 301.000 qkm
8. Labrador, 275.000 qkm
9. Malaya, 237.000 qkm
10. Korea, 220.000 qkm
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Und der Holländer? Hinkt mal wieder hinterher. Die Halbinsel Nordholland hat läppische 4.200 qkm.

Montag, 8. Februar 2010

Die Stellprobe - ein Dramolett in 2 Akten

Handelnde Personen: Herr Dinktoc, Frau Dinktoc
Ort der Handlung: Das zukünftige Wohnzimmer
Zeit: Winter 2009-2010, über mehrere Wochen hinweg
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Wie alles begann ...
(Vorspiel)
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Herr Dinktoc packt den Grundrissplan des zukünftigen Wohnzimmers aus, dazu ein paar Bögen Transparentpapier und Stifte. "Wir müssen darüber sprechen, wie wir die Möbel stellen wollen, wegen der Elektroplanung." Gut. Die Möbel werden ausgemessen und maßstäblich auf den Plan 1:50 übertragen. Wildes Rumgezeichne im Plan. "Und wenn wir das 2er-Sofa dahin ...?" "So geht das nicht!" "Geht es doch!" "Glaub ich nicht!" "Das passt schon so!" "Gefällt mir nicht!" "Dein Vorschlag ist aber auch nicht besser!!" "Doch!" "Nein!" "Doch!" - Vorläufiger Abbruch der Aufführung. Vorhang zu und alle Fragen offen.
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1. Akt
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Frau Dinktoc ist sich sicher, dass weitere Planspiele nicht zum Erfolg führen werden, weil es an räumlichem Vorstellungsvermögen mangelt. Also wird eines Abends in aller Ruhe (Herr Dinktoc ist mal wieder dienstreisend) der Altpapierkorb geflöht und aus etlichen Zeitungsbögen im Maßstab 1:1 die Grundfläche aller Wohnzimmermöbel ausgeschnitten / zusammengeklebt.
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Zwischenspiel
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Die für den 23.1. vorgesehene Stellprobe im zukünftigen Wohnzimmer muss verschoben werden, weil der Installateur den Raum als Lager benutzt und man kaum treten, geschweige denn Möbelplatzhalter auslegen kann.
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2. Akt
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Am 7.2. kann die Stellprobe endlich stattfinden. Herr und Frau Dinktoc betreten das zukünftige Wohnzimmer und räumen als erstes alles weg, was noch so rumsteht (Kabeltrommeln, Kupferrohr, Abfall, Kehrblech und Besen etc. etc.)
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Frau Dinktoc entrollt die sorgfältig zusammengelegten Zeitungspapierbögen, sucht nach der Beschriftung ('Beistelltisch, 66x66 cm') und reicht sie Herrn Dinktoc mit der Aufforderung, die 'Möbel' so zu verteilen, wie er es sich vorstellt. Herr Dinktoc trägt nacheinander Tisch und Stühle, Sofa, Schrank und was man sonst so rumstehen hat, durchs zukünftige Wohnzimmer und möbliert nach Gusto. Das Ergebnis: für ein in den Raum ragendes Sofa ist einfach nicht genug Platz. Frau Dinktoc verkneift sich ein "hab ich doch gleich gesagt" (obwohl sie es gleich gesagt hatte). Herr Dinktoc stellt selbst fest, dass sich seine Idee so nicht verwirklichen lässt.
Jetzt ist Frau Dinktoc dran und darf ummöblieren. Für ihre Lösung muss der Wohnzimmerschrank zerlegt werden. Nein, nicht mit der Kettensäge. Zum Glück ist das ein Baukastenschrank. Erforderlich wird eine weitere Seitenwand - das allerdings ist etwas aufwendiger, weil der Schrank nicht mehr hergestellt wird. Es wird sich aber doch wohl ein Schreiner finden lassen, der ein Stück Buchenholz zuschneidet! meint Frau Dinktoc. Herr Dinktoc war wegen des Aufwands und der Ästhetik und überhaupt dagegen, lässt sich nun aber von der Macht des Faktischen überzeugen. Mit der Teilung des Schranks und dadurch möglichen vollständigen Ausnutzung einer Wandnische wirkt das Zimmer trotz gleicher Anzahl Möbel großzügiger.
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Epilog
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Der Rest ist ein "piece of cake". Jetzt lassen sich ganz leicht die Steckdosen, Lichtschalter, Satelliten- und Telefonanschlüsse usw. festlegen. Die 'Möbel' haben wir erstmal liegengelassen - vielleicht hat der Elektriker auch noch einen Vorschlag, wo man eventuell noch eine Steckdose brauchen könnte.
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P.S. Die Radikallösung: "wir kaufen neue Möbel!!" wurde aus Kostengründen verworfen.

Baustellentelegramm II

Der Kran ist endlich weg. Freitag wurde er abgeholt. Dafür steht jetzt eine Kreuzung aus Minibagger und Gabelstapler in unserem Hof. Wir vermuten, dass das Gerät benutzt wurde, um den Kran aus dem engen Hof um die 90°-Kurve zu zirkeln; und anschließend auf dem Tieflader kein Platz mehr dafür war. Bin gespannt, wann nun dieses Gefährt abgeholt wird.
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Das Juckpulver auf Rollen ist da! Der Dachdecker hat an die 10 Rollen Glaswolle auf den Dachboden geschafft, die er zur Dämmung braucht. Ich werde da mal lieber nicht näher rangehen. Habe immer noch ein jugendliches Trauma, von damals, als ich meinem Vater half, den elterlichen Speicher zu isolieren. Selbst eine ausgiebige heiße Dusche half nichts gegen die winzig kleinen, juckenden Fasern.
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Der Fensterbauer sollte alle noch vorhandenen Mängel bis 5.2. beseitigen. Unter anderem die fälschlich gelieferten kunststoffbeschichteten Fenstergriffe durch solche aus Metall ersetzen. Das hat er nicht gemacht - es sei doch abgesprochen gewesen, das erst zu tun, wenn auch die Haustür eingebaut werde. Hä??? Die Logik ist kreativ. Wenn dem so wäre, warum hätten wir dann eine Fristsetzung vornehmen sollen?! Abgesehen davon sind die weiteren Mängel auch nicht behoben. Womit habe ich bloß meine Zeit verbracht, bevor ich Bauherrin wurde?

Freitag, 5. Februar 2010

Nennt mich Gott!

Gestern beim Stammtisch habe ich wohl ein klitzekleines bisschen zu viel abgelästert. Über unser Stammtischforum (sehr schöne Sache das - ein Internetforum, um auf kurzem Weg und für alle Mitglieder überschaubar zu diskutieren, welches Lokal denn diese Woche besucht wird).
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Resultat der vorlauten Rede: wurde vom bisherigen Admin auch zu einem solchen ernannt. War vorher "nur" Moderator, zusammen mit noch einem weiteren Stammtischler, der aber schon vorgestern ein Upgrade zum Admin bekommen hatte (warum, weiß keiner so genau! Hallo Walter, ich mag dich auch). Meiner Beschwerde über solch ungerechte Ungleichbehandlung wurde noch gestern spätabends stattgegeben.
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Jetzt bin ich Admin und habe keine Ahnung von der ganzen Materie. Muss mal im Forum stöbern --- Was wohl passieren mag, wenn ich "Benutzernamen verbieten" anklicke? Oder eine "Maximale Anzahl von Zeichen pro Beitrag" festlege? Kann ich auch eine "Mindestanzahl von Zeichen pro Beitrag" definieren? Für unsere schreibfaulen Mitglieder? Harhar, so viele Möglichkeiten ...


Prost! Cheers! L'Chaim! Yamas! Skål!

Angeregt von der Liste-der-100-Bücher, vertieft durch Reminiszenzen zur Literatur- und Filmgeschichte mit Herrn Dinktoc und garniert durch Informationssplitter und hilfreiche Hinweise der gestrigen Stammtischrunde habe ich eine besonders schöne und sinnreiche Liste zusammengestellt:
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Fiktive Getränke, die ich gerne probieren würde

1. Pan-Galaktischer Donnergurgler
2. Míruvor
3. Butterbier
4. Die Tränke der Ents
5. Romulanisches Ale
6. Goldlackwasser
7. Klingonischer Blutwein

Nicht umsonst singt eine populäre Kölner Band: Trink doch ejne mit, stell dich nit esu ahn ...

Estrich und Verputz



... befinden sich jetzt im Heizungsraum auf dem Boden bzw. an der Wand.
Das Thermometer klettert tagsüber auf geringe Plusgrade. Der Elektriker plant gerade seine Einsätze in nächster Zeit, und wir hoffen, ihn übernächste Woche auf unserer Baustelle begrüßen zu dürfen. Ich hätte dann gerne mal wieder gedrückte Daumen, bitte. Danke.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Übelsetzung!

Hilfe - *ROFL* - ich kann nicht mehr! Irgendwo im Blogoversum habe ich ein Übersetzungstool entdeckt, kostenlos herunterzuladen (siehe Laufleiste rechts, "Hausapotheke"). Mit einem Klick kann man sein komplettes Blog in 35 verschiedene Sprachen übersetzen. Da ich nur Englisch gut genug spreche, um die Übersetzung beurteilen zu können, wählte ich also die schöne Sprache Ihrer Britischen Majestät, der Queen. Und das wurde aus dem ersten Satz meines heutigen Posts "Baustellentelegramm", der da hieß: Der Installateur ist gestern vorläufig fertig geworden: alle Heizungsrohre und Wasserleitungen (bis auf die in der Waschküche) sind verlegt, Anschlüsse vorbereitet und Vorwandinstallationen befestigt:
The installer is now being completed yesterday: all heating pipes and water
(except in the laundry room) are installed, ports and fortified wall
installations prepared.
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Seitdem habe ich Schnappatmung. Es wird den Installateur bestimmt freuen zu hören, dass er jetzt komplett ist, an ihm alle Heizungs- und Wasserrohre befestigt sind, und auch die Häfen und die Festungswälle vorbereitet sind.