Mittwoch, 18. August 2010

Umzugsnachwehen



Zwei Tage nach dem eigentlichen Umzug, montags, mussten wir nachmittags den geliehenen Transporter wieder abgeben. Also hieß es, den Vormittag noch zu nutzen - auf der Terrasse der alten Wohnung standen noch die großen "Draußen"-Blumentöpfe; ein paar Lampen waren auch noch abzumontieren, und so hatten wir schon wieder immer noch eine ganze Menge Zeug umzuziehen.
e
e
e
e
Dieses Foto ist als Beweisbild gedacht speziell für die (Ex-)Nachbarin, die mir immer einen völlig ungrünen Daumen unterstellt (ähm - so ganz unrecht hat sie ja nicht ...). Meine Passionsblume hat nämlich eine etwa 3 Meter lange Ranke entwickelt, was meine liebe Nachbarin für höchst unwahrscheinlich gehalten hatte (böses Mädchen!). Ich habe jetzt ein schönes Plätzchen für die Pflanze gefunden und hoffe, der Umzug schadet ihr nicht.
o
Die Garage haben wir auch noch leergeräumt, da stand hauptsächlich Zeug für den Sperrmüll drin, das wir aber trotzdem mitnehmen mussten, da die Sperrmüllabholung an die neue Adresse bestellt ist, weil dort der größere Haufen Sperrmüll aufgelaufen war. In der Tat sieht unser Hof aus wie die städtische Müllkippe. Am 1. September kommt - halleluja - das ganze Zeug weg.
o
Mit dem recht gut gefüllten Transporter sind wir dann zum neuen Zuhause gefahren und haben alles ausgeladen. Während ich die frisch abmontierten Lampen geschrubbt und die Blumentöpfe arrangiert habe, belud Herr Dinktoc den Transporter mit den übriggebliebenen Dingen vom Baustoffhändler (Kantenschienen, ein Sack Fliesenkleber, etc. etc.). Praktischerweise sind nämlich Baustoffhändler und Mietwagenagentur nur ungefähr 300 m voneinander entfernt. Am frühen Nachmittag fuhr also Herr Dinktoc mit dem Transporter vorneweg und ich mit dem Pkw hinterher. Die Rückgabe des Transporters und der Baustoffe war schnell erledigt (wir konnten uns über ca. 85 Euro Rückerstattung vom Baustoffhändler freuen) und dann ging es zum Baumarkt mit einem etwa halbmeterlangen Einkaufszettel. Wir haben ihn zwar nur zur Hälfte abarbeiten können, weil es den anderen gewünschten Kram entweder nicht gab oder uns nicht gefiel, trotzdem haben wir 92 Euro ausgegeben, ächz.
o
Dann noch schnell in den Supermarkt und ab nach Hause, für den Nachmittag hatten sich nämlich die Schwiegereltern angekündigt. Der Schwiegervater rückte mit seiner Kreissäge an, um die Höhenkorrektur der Bücherregale vorzunehmen, nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Durchschnittlich 3 cm Kürzung waren notwendig, dann passte alles haargenau.
o
Schwiegermutter hat erst das Haus besichtigt und dann eine Schneise durch die Unkrautplantage, die irgendwann mal wieder ein Garten werden soll, geschlagen. Immerhin sieht es jetzt deutlich ordentlicher aus. Im Herbst müssen wir gartenmäßig mal so richtig zuschlagen, damit nächstes Jahr das Unkraut nicht derart wuchern kann. Man merkt halt schon, dass seit ca. 10 Jahren alles ungestört sich hat ausbreiten können.

Kommentare:

  1. Wenn ich ja jetzt frech wäre, was ich ja definitiv nicht bin, weil liebstes Mädchen von der Welt, dann würd ich jetzt glatt sagen: Kein Wunder das die Passionsblume wächst, wer hat sie denn gekauft!?!? ;-P

    Hab ich dir eigentlich erzählt, dass meine mindestens 7 Triebe hat?

    Gruß von der lieben (Ex-)Nachbarin

    AntwortenLöschen
  2. Es nimmt kein Ende mit den Baumarktbesuchen. Langsam muss mal Schluss damit sein. Basta. Finito. Und überhaupt...

    AntwortenLöschen