
Fortschritte, Rückschritte und Seitensprünge betreffend den Umbau eines 2008 gekauften Hauses sowie Betrachtungen über das Leben und das Universum an sich. Cat Content inklusive!
Mittwoch, 25. November 2009
Jó reggelt, Budapest! *

Dienstag, 24. November 2009
Boeuf Bourguignon
Montag, 23. November 2009
Bad(e)freuden
Zwar bei einem Fachmann, aber in freundschaftlichem Rahmen, weil nämlich der Badmeister (nicht Bade- !) der Lebensgefährte einer lieben + geschätzten Ex-Kollegin ist. Der Gute hat sich also alle erdenkliche Mühe gegeben, mit der Badplanungssoftware am Computer das beste aller möglichen Bäder zu planen und als 3D-Animation vorzuführen. Wir waren begeistert.
Und jetzt ist der als Badezimmer vorgesehene Raum fertig gemauert, aber die Fenster und die Tür sitzen etwas anders als in der damaligen Planung und machen diese damit zur Makulatur. Alles auf Anfang!
Gestern also luden wir Badmeister und Ex-Kollegin zum Mittagessen ein, verbunden mit einem Spaziergang zur Baustelle, Besichtigung und Ausmessen des Feuchtgebietes sowie anschließender Debatte über Möglichkeiten der Anordnung von Dusche, Wanne, Waschbecken und WC unter praktischen, ästhetischen und kostentechnischen Gesichtspunkten. Mit der ursprünglichen Planung hat der jetzige Entwurf überhaupt keine Ähnlichkeit mehr.
Demnächst werden wir also dem Badmeister einen Gegenbesuch abstatten, denn er darf nun unsere gestrigen Bleistiftschmierereien an seinen Computer verfüttern, damit eine 3D-Ansicht der neuen Planung herauskommt, die - so hoffen wir - nicht noch mal geändert werden muss!
Und im Herbst 2010 kann ich dann hoffentlich ausgiebig dieses tun:
Dachhase


Am Wochenende war das Wetter endlich gut genug, um die Dacharbeiten fortsetzen zu können.
Die Firstziegel sind befestigt, und auch das wichtigste Accessoire für den Katzenliebhaber ist montiert und bewacht die Straße (und war für einen Tag zum beliebtesten Gesprächsthema der Nachbarn avanciert).
Die Mauerkrone hat eine Dämmschicht aufgesetzt bekommen, und diese wiederum wurde mit einer Mörtelschicht bedeckt. Und da oben drauf wird der Spengler die Dachrinne befestigen. Im unteren Bereich der Balken, da wo die Folie hochgeklappt ist, werden aus Brandschutzgründen Abdeckbleche eingebaut und dann kann das Dach fertig gedeckt werden.
Diese Woche muss das Wetter einfach halten, denn nächsten Montag wird das Gerüst abgebaut und der Dachdecker hat Stein und Bein geschworen, dass er bis dahin fertig ist. Der ein oder andere gedrückte Daumen (oder Zeh) wird dankend angenommen!
Freitag, 20. November 2009
Njiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeh---prrgrrrrrrrch-plong!
Ein Mann, ein Wort!
Eine Frau, ein Wörterbuch!
Haha. Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich habe keine Zeit mehr zum Lachen. Ich muss ein Wörterbuch auswendig lernen, um den mir gestellten Anforderungen gerecht werden zu können.

Donnerstag, 19. November 2009
Unleserlich
Mein Bruder hat das eingescannte Gedicht ausgedruckt, seinen Senf handschriftlich dazugegeben, das ganze nochmals eingescannt und mir zurückgemailt. Herr Dinktoc durfte das Opus dann per Fax an meinen Vater schicken, nachdem telefonisch geklärt war, dass die Luft rein, also Mutter nicht zu Hause war. (Diese Aufgabe wurde an Herrn Dinktoc delegiert, weil ich mich geschickterweise für Dienstagabend zum Kino verabredet hatte [es hat mir auch wirklich sehr leid getan!])

Bis dahin hat alles problemlos geklappt. Aber dann: konnte Vater nicht seines Sohnes Handschrift entziffern und rief seinen Schwiegersohn an. Der geplagte Herr Dinktoc kam mit der Handschrift seines Schwagers auch nicht ganz klar. Der glückliche Zufall wollte es, dass etwas später besagter Schwager bei Herrn Dinktoc anrief, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Somit dürften nach diesen weltweiten Telefonkonferenzen alle Klarheiten beseitigt sein.
Ich gehe davon aus, dass die endgültige Fassung des Gedichts und die Absprache, wer welchen Teil vortragen soll, dann wie üblich ungefähr 6 Minuten vor der Uraufführung am Geburtstag selbst erfolgt. Prove me wrong!
Montag, 16. November 2009
Mein erstes Stöckchen
Andrea
Schatz
Miauuuuu (die verhungernde Katze spricht!)
Frau Dinktoc
Spaghetti (der Spitzname aus lang vergang'ner, seliger Jugendzeit ...)
Schwesterchen (vom kleinen Bruder)
2. Drei Dinge, die du gerade trägst?
schwarze Socken
Streifenbluse
Halskette
3. Drei Dinge, die du dir wünschst?
Meine private Bibliothek mit allem Drum und Dran
Einen grünen Daumen
Mehr Zufriedenheit, weniger Neid (von allen, für alle)
4. Drei Dinge, die du gestern, heute nacht und heute getan hast?
gestern: Orangen-Grapefruit-Zitrone ausgepresst und frischesten Saft getrunken
heute nacht: geschlafen!
heute: Arbeitsübergabe an die nach 6 Wochen Krankheit zurückgekehrte Kollegin gemacht; Chaos auf dem eigenen Schreibtisch gesichtet
5. Zwei Dinge, die du heute gegessen hast?
Toast mit Schinken
ein Stück "bin wieder da"-Kuchen der lange krank gewesenen Kollegin
6. Zwei Dinge, die du morgen tun wirst?
meinen VHS-Kurs besuchen
ins Kino gehen
7. Drei Lieblingsgetränke?
Kaffee
Sprudelwasser
Bier
Fleißige Dachdecker



Freitag, 13. November 2009
Wortungetüm
28 - acht!und!zwanzig! - Buchstaben für einen behördlichen Vorgang, über dessen Existenz ich bisher dankenswerterweise nichts wusste. Der Architekt schickte Herrn Dinktoc und mir ein zweiseitiges Formular voller Amtsdeutsch zur Unterschrift, das anschließend vorschriftsmäßig ans Kreisbauamt gesendet werden muss. Wozu die das brauchen, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht bilden sie aus diesen schönen langen Wörtern Anagramme, die dann für neue Formulare verwendet werden können.
Mal sehen:
Agent Z: E, olle Tussi, gib Ruhe! Gnarf!
Die gleichen 28 Buchstaben in völlig neuer Bedeutung ... Rückübersetzt in Amtsdeusch liest man dann vermutlich:
Sehr geehrte Frau Dinktoc, leider müssen wir Ihren Antrag abschlägig bescheiden. Mit freundlichen Grüßen. Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Oder so ähnlich.
Donnerstag, 12. November 2009
Moderne Kommunikationswege
In wenigen Wochen feiert meine Mutter einen runden Geburtstag. Dazu hat sich Vater etwas Schönes ausgedacht - er hat von einer Mundartautorin ein Gedicht über Mutter schreiben lassen. Das will er vorab meinem Bruder und mir zeigen, und wir sollen unsere Meinung äußern. Mein Bruder ist aber zur Zeit und noch bis 3 Tage vor dem Geburtstag beruflich in den USA. Wie also ihn informieren?
Vorgestern rief Vater konspirativ an (als Mutter beim wöchentlichen Vereinstreffen war) und kündigte an, mir einen Brief zu schicken mit dem Gedicht. Ich soll das Ganze einscannen und per e-mail an meinen Bruder schicken. Rückmeldungen ebenfalls konspirativ erbeten.
Der im elterlichen Haushalt vorhandene Computer ist in diesem Fall nutzlos: Vater weiß nicht, wo man "das Ding" anschaltet, und Mutter, die es sehr gut weiß, kann aus naheliegenden Gründen nicht gefragt werden!
Alles in allem: zwei Tage für 180 Kilometer mit der guten alten Post, und dann zwei Minuten für die restlichen 12.000 km.

Materialschlacht
Mittwoch, 11. November 2009
Ufftä ufftä ufftääääääääääh!

Montag, 9. November 2009
Dachbedeckung

Das Dach ist dicht! Prompt regnet es heute Bindfäden, aber das stört uns nicht mehr. Am Freitag waren die Dachdecker äußerst arbeitsam und haben das Haus sozusagen eingetütet und mit Latten fixiert.

Von innen sieht man einen schönen großen Dachraum. Herr Dinktoc schmiedet bereits Nutzungspläne - aber vorläufig wird da weiter nichts ausgebaut (es sei denn, wir knacken endlich den Jackpot ...!)

Der Dachüberstand ist schon mit Nut- und Federbrettern verkleidet, hier muss nur noch eine gerade Kante geschnitten und die Abschlussverkleidung angebracht werden.

Freitag, 6. November 2009
Olé!
Die Maurer: Wir haben fertig!
Die Baustelle sieht aus wie geleckt, alles aufgeräumt und gefegt. Der Nachbar-der-immer-alles-weiß, berichtete, dass die Maurer gestern zwei Lkw mit ihren Geräten und Kram und Zeug vollgepackt hätten. Somit wäre wohl der erste ganz große Brocken der Arbeiten geschafft.
Fleißig waren die Herren auch noch in anderer Hinsicht: die Wand zwischen Küche und Flur ist hochgezogen (die Nische rechts wird mal ein Garderobenschrank).


Donnerstag, 5. November 2009
Es mauert noch ...
So, gestern dürften die letzten Mauerarbeiten erledigt worden sein - auf dem Dachboden ist die Wand zwischen zukünftigem Heizungsraum und dem großen Bodenraum hochgezogen:

Und die Lücke in der Kellertreppenwand ist auch endlich aufgefüllt (zum Vergleich darunter das "Vorher"-Foto):

Mittwoch, 4. November 2009
Ringanker Zwo und Rosa Dämmung



Damit sind die Maurerarbeiten weitestgehend erledigt. Es bleiben noch kleinere Sachen, die nach und nach von oben nach unten abgearbeitet werden. Heute wurde die Stützen im 1. Stock und Erdgeschoss entfernt; und sofort ist die Raumwirkung völlig anders.

Dienstag, 3. November 2009
Der erste Ringanker

Nein, ich war nicht mitten in der Nacht zum Fotografieren auf der Baustelle. Es war 5 Uhr nachmittags, aber bei heftigem Regen war es schon ziemlich düster. Deshalb gibt es auch kein Foto vom Heizkessel, obwohl alles geklappt hat und das Ding jetzt gut in Plastikfolie verpackt auf dem Dachboden steht.
Die Maurer haben den ersten Ringanker am Giebel auf der Nordseite gegossen - das ist der Fachausdruck für "den Zwischenraum zwischen Dachbalken und Mauer mit Beton füllen und damit dicht machen". Sag ich jetzt einfach mal so.

Bleibt zu hoffen, dass die Wettervorhersage recht behält und der Tag trocken bleibt.
Montag, 2. November 2009
Mehr Holz auf der Hütte
