Montag, 9. Januar 2012

Drogentest, Teil 2


Gestern abend wurde pflichtbewusst der zweite Teil des Drogentests absolviert. Die beiden von Herrn Pathologen mitgebrachten afrikanischen Stouts mussten ihrer vorherbestimmten Verwendung zugeführt werden.  Da die eine Sorte 6 und die andere sogar 7,5% Alkoholgehalt aufwies, beschlossen wir in weiser Voraussicht, gleichzeitig ein deftiges Abendessen zu uns zu nehmen, um die Folgen möglichst zu minimieren. Besondere Gelegenheiten erfordern eben besondere Maßnahmen (wie eine meiner Lieblingsbloggerinnnen postulierte), und so wurde diesmal ausnahmsweise das passende Essen zum vorhandenen Getränk ausgesucht: Szegediner Gulasch mit Kartoffelklößen, letztere handgedreht von Herrn Dinktoc.  
Diese Grundlage war auch nötig, denn die Biere stiegen doch recht schnell zu Kopfe. Das Castle hat mir recht gut geschmeckt, obwohl ich kein großer Fan dunkler Biere bin, aber beim "Legend" finde ich, es sollte im Reich der Mythen & Legenden bleiben. Die Bitternote war mir doch etwas zu stark. Herr Dinktoc war von beiden Sorten recht angetan und meinte, die zusammen dreizehneinhalb Umdrehungen wären genau das richtige vor seinem heute erfolgten Abflug nach Arabistan und damit elf Tage völliger Abstinenz. Genug Zeit, den Restalkohol abzubauen! 

Kommentare:

  1. Ja, ja, das Stout hat recht gut zum Essen gepasst. Ich mag ja durchaus mal ein Ale und auch für ein lecker Guinness bin ich eigentlich immer zu haben. Aber das Legend mit 7 1/2 Umdrehungen war mir doch etwas heftig.

    Naja, vom lecker Biergeschmack werde ich die nächsten 10 Tage zehren, sowas gibts hier in Arabistan leider nicht. Muss ja nicht immer Allohol drin sein, aber das was hier so als Bier verkauft wird... da bleib ich lieber bei Mangosaft.

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  2. Wie ich sehe, verhält sich Herr Dinktoc vorausschauend: man tritt eine Reise immer nur vollgetankt an!
    (Bedeutet dies nun, dass die nächste Besuchsreise jeweils eine Stiege à 24 Dosen Harp und Castle im Gepäck haben sollte?)

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  3. Na, Herr Pathologe, wenn Sie schon fragen: sehr gerne!
    Wir sind aber auch mit weniger zufrieden, bevor Sie sich einen Bruch heben, denn dann würden wir die Hefetinkturen ja zu Ihrer Pflege verwenden und hätten selber nix davon. Wäre ja auch keinem geholfen.

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