Dienstag, 18. August 2009

Eine Art Überarbeitung

Telefonische Auskunft:

"Herr ABC sitzt heute mit dem Bearbeiter Ihres Wertgutachtens zusammen, um dieses Gutachten zu bearbeiten. Über das Ergebnis dieser Überarbeitung wird Ihr Berater, Herr DEF, heute noch informiert und meldet sich bei Ihnen."

Ich fühle mich jetzt irgendwie auch - überarbeitet.

Mantra: Ich bin ruhig. Ganz ruhig. Ich bin ruhig. Ganz ruhig. Ich bin ...

Donnerstag, 13. August 2009

Shakespeare hilft doch nicht

Die Hoffnung, was "schnellstmöglich" anbelangt, hat natürlich doch getrogen ...

Nach diversen und zunehmend unerquicklichen Telefonaten mit der Bank haben wir immerhin erfahren, dass der für uns zuständige Sachbearbeiter in der Zentrale vorgestern seinen 65. Geburtstag feierte und nun den Rest der Woche Urlaub hat, um sich davon zu erholen. Erst kommenden Montag wird er wieder im Büro sein und sich dann selbstverständlich SOFORT (versprochen! - aber natürlich!) mit unserer Angelegenheit befassen.

Da kann man nur hoffen, dass er den Ehrgeiz besitzt, die Sache zu erledigen, bevor er Ende des Monats in Rente geht.

Hat jemand eine Wand für mich, die ich hochgehen könnte? Der Bau meiner eigenen verzögert sich schließlich andauernd.

Dienstag, 4. August 2009

Danke, William!

Sumpfger Schlange Schwanz und Kopf
Brat und koch im Zaubertopf:
Molchesaug und Unkenzehe,
Hundezung und Hirn der Krähe;
Zäher Saft des Bilsenkrauts,
Eidechsbein und Flaum vom Kauz:
Starken Zauber eingemischt!
Höllenbrei im Kessel zischt.

(Shakespeare: Macbeth, 4. Akt, 1. Szene)



Das Rezitieren der Hexenbeschwörung scheint tatsächlich zu funktionieren. Oder fängt an zu funktionieren. Eben informiert uns der Bankberater, dass sich mittlerweile sein Vertriebsdirektor mit unserer Angelegenheit befasst und obendrein seinen Sachbearbeitern eine Auffrischungs-Schulung in Sachen Kundenbetreuung verabreicht hat (über Verletzte ist nichts bekannt).

Schnellstmögliche Erledigung ist uns zugesagt. Ich bin also vorsichtig optimistisch - "schnellstmöglich" ist immerhin auch nur ein relativer Begriff. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Montag, 3. August 2009

Töröm Tömtöm Reloaded

Die Bank windet sich und erweist sich als Meister der ausweichenden Antworten. Endlich ist es uns dann doch gelungen, den Pudding an die Wand zu nageln und eine klare Aussage zu erhalten: der Bearbeitungsrückstand (aufgrund der gerade neu erfundenen elektronischen Aktenführung) summiert sich derzeit auf 6-8 Wochen. Durchschnittlich.

*tilt*

Nach kurzer Ohnmacht teilen wir der Bank mit, bis 15.8. alles in Sack und Tüten haben zu wollen, anderenfalls würden wir unseren Antrag zurückziehen und woanders hingehen. Mit dieser Drohung haben wir zumindest unseren Berater aufgeweckt, denn jetzt sieht er seine Provision in Gefahr.

Nun ja. Noch betrachten wir das Geschehen mit rheinischer Gelassenheit ("et hätt noch immer jot jejange!" - Artikel 5 des Rheinischen Grundgesetzes), aber wenn bis zum 15. nichts passiert, beginne ich mir Gedanken zu machen, wie man das Kriegswaffenkontrollgesetz umgehen und sich ein paar Handgranaten besorgen kann, um die Bank die Furcht des Herrn zu lehren.

Gna. Ich. bin. sauer.

Montag, 27. Juli 2009

Tücken der modernen Technik

Man sollte es kaum für möglich halten.

Nach 3 Wochen Funkstille fragt man vorsichtig nach, welche Zeitrechnung den angekündigten "2-3 Wochen Bearbeitungszeit" zugrundeliegt - es könnte ja sein, dass diese Bank nach Sternzeit der Enterprise oder dem Maya-Kalender arbeitet oder einen Hobby-Geologen als Chef hat, der in Jahrmillionen denkt!

Antwort: Die Bank stellt gerade auf elektronische Akten um (jetzt schon! 2009! unglaublich fortschrittlich!) Und bedauert sehr, aber es funktioniert nicht so, wie es soll. Viele Akten verschwinden auf rätselhafte Weise im Nirwana der unendlichen Weiten des Computernetzwerks, sind aber bisher auch immer wieder aufgetaucht. Nur etwas später. Oder noch später. Immerhin sagte man uns zu, verschärft nach unserer Akte zu suchen.

Sollte Ihnen also demnächst ein Banker auf Weltraumspaziergang begegnen, wissen Sie, wonach er Ausschau hält.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Suchbild




Wer findet den Kater?




Dienstag, 21. Juli 2009

Töröm tömtöm

Töröm tömtöm töröm tömtöm (mit-den-Fingern-auf-dem-Tisch-trommel!). Die Bank braucht zwei bis drei Wochen, um den Kreditantrag zu bearbeiten, hat sie gesagt. Jetzt sind genau zweieinhalb Wochen rum. Gerührt hat sich noch nichts. Allmählich werde ich ein bisschen ungeduldig. Töröm tömtöm. Mach hinne, Bank!

Freitag, 10. Juli 2009

The dark side of the cat



Madame wünscht während des Wochenendes nicht gestört zu werden. Außer zu den Essenszeiten natürlich.
Ich war der offensichtlich irrtümlichen Auffassung, dies sei mein Kissen auf meinem Stuhl. Wie gut, dass die Katze mich eines Besseren belehrt hat!

Montag, 6. Juli 2009

Die andere Seite




Auf Wunsch meines häufigsten Lesers *hüstel* gibt es noch zwei Bilder von den anderen Seiten des Hauses - einmal schräg von links vorn, einmal von der Hofseite (das hier ist von schräg rechts vorn).
Das Haus wird aufgestockt werden, so dass ein durchgehendes Dach entsteht. Dies betrifft aber nicht den Anbau, den man auf dem zweiten Foto sieht - der bleibt erst mal so, wie er ist. Dereinst soll da mal meine Bibliothek rein (wenn wir denn endlich im Lotto gewonnen haben!). Vorläufig gibt es auch so reichlich zu tun ...


Donnerstag, 2. Juli 2009

Heute ...

... werden Herr Dinktoc und ich uns entscheiden, bei welcher Bank wir das Geld für den Umbau kaufen. Wie üblich sind wir nicht von vorneherein der gleichen Meinung. Ebenfalls wie üblich werden wir uns einigen. Und dann werden wir das ein oder andere Bier trinken, um die Aussicht auf den Schuldenberg erträglicher zu machen!